INSTITUT FRANCAIS STUTTGART Schloßstr. 51 70174 Stuttgart KARTEN & PREISE: Eintritt: 18 € und 15 € Kartenverkauf und Kartenreservierungen unter: Edith Graf: edith.graf@ymail.com Telefon 0711/73 53 163 Mobil 0151 /28 77 21 14 Kartenverkauf auch an der Abendkasse am Veranstaltungsort

„ Stille. Die Beruhigung der Seele.
Man hat mir gesagt, so wäre es besser.
Eine Möglichkeit, endlich zur Ruhe zu kommen.
Ein geschenkter Augenblick. In einer Dose.
Die ideale Gelassenheit.“

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FRANZOESISCHE WOCHEN 2016 - Samstag, 21. Oktober 2016

Der Lärm der Seele

Eine synaesthetische Erfahrung

 

„ Stille. Die Beruhigung der Seele Man hat mir gesagt, so wäre es besser Eine Möglichkeit, endlich zur Ruhe zu kommen Ein geschenkter Augenblick. In einer Dose Die ideale Gelassenheit.“

Die ersten Worte klingen wie eine Meditation über die Welt, die uns umgibt. Der Lärm der Seele ist eine Einladung über das Unaussprechliche zu meditieren, ohne es verstehen oder darüber urteilen zu wollen. Philippe Alkemade nähert sich mit seinen poetischen Texten den Themen und der Empfindsamkeit von Skrjabins Musik, der Verschmelzung verschiedener Sinneswahrnehmungen, der Erzeugung von Leidenschaften, in denen das Ich zergeht.


AUTOR
PHILIPPE ALKEMADE
lebte in Belgien, England und jetzt in Paris. Er hat zahlreiche Theaterstücke geschrieben, die in vielen Ländern übersetzt und aufgeführt wurden. Er ist Autor mehrerer Hörspiele, die unter anderen bei France-Inter gesendet wurden. Philippe Alkemade ist Mitbegründer einer monatlichen Theaterzeitschrift «BAT – Le Billet des Auteurs de Théâtre».
Seine Texte werden von Presses électroniques de France verlegt.


KOMPONIST
ALEXANDER NIKOLAJEWITSCH SKRJABIN geboren am Weihnachtsabend 1871 in Moskau, nur 43-jährig an einer Blutvergiftung verstorben, war eine der merkwürdigsten Erscheinungen in der Musik der Jahrhundertwende. Inbegriff überfeinerter Dekadenz und mit den überwachen Sinnen eines Visionärs war auch er Wegbereiter einer Musik, die Fesseln der Tonalität abstreifte. In seiner sinfonischen Dichtung Prométhée verwendet er den berühmten mystischen Akkord aus sechs übereinander getürmten Quinten. Für den Farb-Synästheten Skrjabin waren bestimmte Tonarten mit speziellen Farbwahrnehmungen verknüpft. Und nicht zuletzt durch seine Begeisterung für die theosophischen Ideen seiner Zeit, in deren Zentrum die Menschheitsbeglückung stand, unterliegen sein Werk und seine musikalische Suche einer sinnlichen Steigerungsdynamik, deren Emotionalität und Wucht nach wie vor begeistern.